Beiträge nach Monat: Oktober 2006 ↓

Archlinux: Automount funktioniert nicht mit HAL

Nach der Installation von Arch mit KDE und einem Update hatte ich Probleme Datenträger automatisch zu mounten per HAL. Es erschien stattdessen folgende Fehlermeldung: A security policy in place prevents this sender from sending this message to this recipient, see message bus configuration file (rejected message had interface “org.freedesktop.Hal.Device.Volume” member “Mount” error name “(unset)” destination “org.freedesktop.Hal”)

Die Lösung war sowas von simpel: Ich musste lediglich meinen User der Gruppe Storage hinzufügen und schon poppten wieder lustige Fenster auf, die mich gefragt haben was ich mit der CD und der USB-HDD machen will. Der Befehl lautet:

gpasswd -a USER storage

Es MUSS aber nicht daran liegen. Bei mir hat es jeden Falls geholfen.

21.06.07: Unter XFCE4 wurde das Problem damit auch gelöst. Ein Neustart war komischerweise erforderlich. Ab- und wieder anmelden des Benutzers alleine hat nicht gereicht.

NFS Carbon - die Demo

Sie ist da. Die Demo. Gerade mal das ca. 600MB Paket bei 4players.de runtergeladen. Installiert und angespielt.

Man fühlt sich gleich heimisch. Eine nette Frau erzählt einem wieder was von Fahrsicherheit und Grafik und Sound entsprechen den letzten NFS-Titeln. Direkt zu Beginn gibt es aber die erste Neuerung. Man muss sich für eine Klasse entscheiden. Tuner - Muscle - Exoten. Da mir bei den Exoten direkt mein Lieblingswagen aus dem Vorgänger angeboten wurde, hab ich natürlich gleich da zugegriffen. Was sich später allerdings als Fehler herausstellen sollte.

Dann kann man gleich sein Auto etwas optisch umgestalten. Was dann die nächste Neuerung wäre. Selber Tuningteile gestalten. Die Dinger (Spoiler, Felgen, usw.) sind einfach in Zonen eingeteilt worden, die sich von 0% - 100% einstellen lassen. Mir persönlich haben die vorgegebenen Tuningteile immer gereicht, da konnte man ja schon stundenlang sein Auto durchstylen, jetzt wird sowas wohl mehr Tage dauern. ;)

Aber eigentlich geht es ja ums Rennen fahren. Diesmal geht es wieder mehr Underground-like zu. Keine Polizei. Es wird Nachts gefahren und (HURRA!) es gibt wieder Driftrennen. Leicht modifiziert. Ich mochte die Drifts ja sowieso immer und die Dragrennen fand ich fürchterlich. :) Außerdem gibt es noch Rundenrennen, aber diesmal fahren Teams, also 2 Autos von der gleichen Crew und helfen sich, indem sie gegnerische Autos aus dem Weg räumen. Ich hab das Prinzip ehrlich gesagt noch nicht so ganz verstanden und eigentlich bin ich was Autorennen angeht, mehr so der Einzelkämpfer. Boost und Speedbreaker sind mir EIGENTLICH schon zuviel. Gas, Bremse, Links und Rechts. Na gut, Handbremse noch, aber das reicht dann auch. Jetzt kommt noch Activate Teammember dazu. Da ist der Knoten in den Fingern ja vorprogrammiert. Als letztes hätten wir da noch das Canyonduell und das wird mal so richtig für Frust sorgen.

Beim Canyonduell fahren nur zwei Wagen. Die Strecke wird aber zweimal gefahren. Erst verfolgst Du den Gegner, danach er Dich. Umso näher der Verfolger an den anderen ran kommt, desto mehr Punkte gibt es. Beim zweiten Durchlauf werden die Punkte, die Du beim ersten gemacht hast wieder abgezogen. Kommst Du am Ende auf 0 hast Du verloren. Du hast aber auch verloren wenn Du die Klippe runterfällst (ja, das geht) oder Du überholt wirst für mehr als 10 Sekunden, bzw. bist Du gerade der Verfolger der andere einen gewissen Abstand gewinnt und diesen mehr als 10 Sekunden hält.

Ich weiss nicht wie oft ich diese verdammte Klippe runtergefallen bin, oder habe ich die erste Stage geschafft, in der zweiten von diesem Drecksack überholt wurde und es nicht geschafft habe ihn in 10 Sekunden wieder zu überholen. Im gegenzug ist es mir nicht einmal gelungen, IHN zu überholen. Da es natürlich nicht an mir liegen kann, :D muss es an dem Auto liegen. Daher meine Behauptung vorhin, die Autowahl war ein Fehler.

Die Exoten sind nämlich eher auf Endgeschwindigkeit ausgelegt, die Musclecars auf Beschleunigung und die Importtuner auf ein gutes Handling. Ratet mal wie kurvenreich so eine Canyonstrecke ist. Jepp. :) Ich werde es später nochmal mit nem Japanflitzer probieren, denke ich. Das Driften im übrigen hat direkt wieder richtig Spass gemacht und da bin ich auch gleich mit 119.000 rausgegangen.

Jetzt gibt es da noch ein paar andere Aspekte in dem Spiel. Man kann durch gewonnene Rennen wohl Gebiete erobern und sich so ganze Stadtteile aneignen, außerdem muß man sich ja eine Crew zusammenstellen. Welche Auswirkungen das im Endeffekt auf die eigentlichen Rennen hat… ich denke mal nicht sehr viel, aber eine gut eingepackte Story in dieses Spielkonzept wird vermutlich sehr motivierend sein.

Ich glaub, mit wird das langsam alles ein wenig zuviel drumherum und werde auf diesen Teil verzichten. Aber noch ist er ja nicht raus und vielleicht überzeugt mich ja noch jemand vom Gegenteil. :)

Deutsches Sprache - schweres Sprache

Fernsehen macht ja bekanntlich doof. Lesen bildet. Was ist denn dann mit dem Internet? Das ist ja eigentlich lesen im Fernsehen, oder? Sollte sich das dann UNGEFÄHR ausgleichen? *kurze Pause zum nachdenken*

Ich glaube das kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt ja auch immer darauf an, WAS man liest. Oder halt was man sich im Fernsehen anschaut und wie man das macht. Sich gepflegt auf die Couch niederlassen, mit Flaschbier und sich berieseln lassen betäubt mit Sicherheit das Gehirn und lässt den besch….enen Arbeitstag vergessen. Aber schlauer macht das bestimmt nicht. BILD lesen bildet auch nicht, wie vielleicht der Titel vermuten lässt oder einige Marketingstrategen das Volk glauben lassen wollen. ;)

Was wollte ich eigentlich jetzt? Achja, lesen im Internet war eigentlich angesagt. Bei einem Blick auf Wikipedia gibt es bestimmt viel zu lernen, obwohl man auch da nicht einfach blind glauben sollte, was da steht. Wenn man jetzt aber mal in einen der beliebten (oder gehassten) Chaträume geht… ja das ist nicht viel zu sehen mit Bildung oder deutscher Sprachkultur. Groß- und Kleinschreibung wird da sowieso erstmal ignoriert. Interpunktion ist ein Fremdwort bei den meisten und Rechtsschreibung (ist das richtig geschrieben?) kennt auch keine Sau. :)

Nun muss es im Chat ja schnell gehen und eigentlich wird da ja sowieso so geschrieben, wie man eigentlich reden würde. Also alles halb so wild. Übel wird es eigentlich erst dann, wenn Leute meinen diese Schreibweise übernehmen zu müssen in Foren oder bei Wikipedia oder noch schlimmer im realen Leben. Das sind dann immer die Sachen die bei Zwiebelfisch auftauchen. ;) Von diesen “Ausbrüchen deutscher Chatsprache (oder ist es einfach nur unwissenheit?) kenn ich auch aus meinem Berufsleben genug. Ein Beispiel? Jetzt ohne Namen zu nennen:

Jemand möchte das Wort “Leckage” irgendwo verwenden und sucht mit seiner Interpretation des Wortes in Google. Er findet immerhin vier Seiten mit Treffern und denkt, das müsse dann ja wohl stimmen. *hüstel* Nun, es stimmt nicht. Die von ihm verwendete Schreibweise sah ungefähr so aus: “Leckasche”. - Ich hab das mal überprüft und finde wirklich Seiten von z.B der Feuerwehr wo dieses Wort verwendet wird. Kein Wunder das er dachte das wäre richtig und wenn jetzt noch genug Leute dazu kommen, erscheint es auch so im Duden, wetten? ;)
Und jetzt noch ein Beispiel dafür, das chatten manchmal doch auch bilden kann. Habe da einen netten Link geschickt bekommen, der gerade für Besucher des Ruhrgebiets interessant sein könnte. :)

http://www.ruhrgebietssprache.de/

Vor allem die Beleidigungen fand ich sehr amüsant. Ach und noch was, natürlich bin ich auch ein Opfer des Internets und kann mich daher nicht von Rechtsschreib- oder Grammatikfehlern frei sprechen, abgesehen davon war ich in der Schule nie besonders gut. Also muss mich keiner auf meine hier fabrizierten Fehler hinweisen. Er darf sie gerne behalten, bzw. dienen sie natürlich nur der allgemeinen Belustigung. :)

Archlinux - meine Distribution

Hi,

ich hab in letzter Zeit mal wieder ein wenig installiert. Linux versteht sich. :) Und bin mal wieder zu dem Schluß gekommen, das sich der Aufwand nicht gelohnt hat. Bin also wieder bei meiner “alten” Distri gelandet. Archlinux. Mit der Distribution ist es so wie dem eigenen zu Hause. Man weiß direkt wo alles steht und wie man am Fensterrahmen drücken muss, damit es nicht klemmt. Vorher hab ich lange Zeit Slackware benutzt, und es war gut. Aber ich finde so langsam setzt es doch etwas staub an. Für etwas ältere Rechner ist es bestimmt immer noch erste Wahl oder wo man wirklich Wert auf ein stabiles System legen muß. Im Serverbereich zum Beispiel.

Aber für den Heimgebrauch mit einem halbwegs aktuellem Rechner ist mir Arch lieber. Erstmal ist es für i686 optimiert, also für schon etwas neuere Prozessoren. Und ich liebe den Paketmanager: Pacman. Wer z.B. Gentoo mag, aber keine Lust hat alles selber zu kompilieren und auch nicht unbedingt bis ins kleinste Detail seinen Rechner optimieren muss, sondern lieber auch mal zwischendurch damit arbeitet, dem sei gesagt. Probier mal Archlinux. :)

Es ist nicht unbedingt was für absolute Neulinge, aber wenn ich damit klar komme, dann schaffen das andere auch. Es gibt eine zentrale Konfigdatei und das Wiki (zugegebenermaßen auf Englisch) ist sehr vollständig. Die vorhandene deutsche Community hängt da noch etwas hinterher, aber sie ist vorhanden und entwickelt sich. ;)

Genug der Schleimerei. Wer mag soll es mal ausprobieren. Ich werde in Zukunft hier mal den einen oder anderen Tipp posten, um evtl. Stolpersteine auf die ich gestossen bin, anderen zu ersparen.
Arch-Button

Publicons.de

Ich weiß, es ist schon etwas älter, aber inzwischen gibt es auch gaaaaaaaanz viele von diesen kleinen putzigen Buttons aus denen man sich die 50 schönsten oder zutreffendsten raussuchen kann. Noch einen Kommentar dazu und schon hat man ein umfassendes Profil. :)

Ich hab das gleich mal probiert und mehr als 50 angeklickt, leider kommt da kein Hinweis, sondern nur eine kryptische Server-Meldung. Es gibt verschiedene Darstellungsmöglichkeiten. Aufgrund des horizontalen Platzmangels habe ich es mal senkrecht genommen. Man bekommt übrigens den passenden HTML oder BB-Code (für Foren). Hier mein Ergebnis:

POWERED BY PUBLICONS.DE

Einrichten

Ich installiere mein System alle paar Tage/Wochen/Monate neu. Warum? Weil es mir Spass macht. Nein, es handelt sich dabei nicht um Windows. Das wäre mir zu langweilig. Ich mache das mit verschiedenen Linux-Distributionen. Ich installiere, richte ein, veränder bis das System so aussieht und arbeitet wie es mir gefällt. Wenn dann alles fertig ist, wird es meistens langweilig. :) Bei meinem Rechner kann ich das machen so oft ich will und wie ich will.

Das geht bei meinem Rechner inzwischen recht flott von der Hand, da sich gewisse Handgriffe ja doch immer wiederholen, egal welche Distri ich nun installiere. Nun ist es so, das ich in absehbarer Zeit Besuch bekommen werde. Ja, schon klar, ich bekomme natürlich öfter Besuch. Hier handelt es sich um besonderen Besuch. Genau. Eine Frau, und dann auch noch von weit weg. Und plötzlich fallen einem diese ganzen, kleinen Unschönheiten in der Wohnung auf, die einem vorher nicht gestört haben. Schon nimmt das Drama seinen Lauf.

Ich wohne jetzt seit Mai in der Wohnung. Es gibt viele Kleinigkeiten wo ich direkt gesagt habe, das die nicht besonders schön sind, mich aber jetzt nicht weiter stören. Wenige Steckdosen, keine zum Laminat passenden Fußleisten, Bilder nicht aufgehangen, kein wirklicher Schrank für den Fernseher usw. Der Fernseher steht auf der einen hälfte meines “alten” Winkelschreibtisches. Er ist nicht wirklich alt, aber in voller Größe passt er nicht mehr in meine Wohnung. So das die kurze Seite nun für den Rechner hinhält und die lange für den Fernseher inkl. DVD. Unten drunter steht auch noch ein nicht ausgepackter Umzugskarton. Von der Küche möchte ich jetzt nicht reden (siehe Eier in der Mikrowelle).

Man rennt also los um alles ein wenig wohnlicher zu gestalten. Selbst wenn das mit dem Besuch nicht klappt, man selber fühlt sich dann ja auch wohler und vielleicht kommt dann ja mehr Frauenbesuch? ;) Es wäre ja so wunderschön, wenn man sich einfach die Bude einrichten könnte und wenn es nicht aussieht oder funktioniert macht man nen Reset und fängt wieder von vorne an. Aber ne… shit real life, so läuft es nunmal nicht. Es geht mit einem begrenzten Budget los. Man kann sich nicht einfach komplett neue Möbel anschaffen und behält so einiges von den alten Sachen, auch wenn die einem inzwischen zu kindisch oder verspielt aussehen. Die superstylischen Möbel kann man sich auch nicht leisten und es muss ja auch zumindest ein wenig zu dem alten Krempel passen. Man braucht sozusagen einen fliessenden Übergang zu seinem neuen Style. :(

Man besucht also Möbelhäuser und Dekoläden und nachher weiß man dann gar nicht mehr was man eigentlich will, daher auch immer der obligatorische Begleiter, der einen an das erinnern muss, was man ursprünglich kaufen wollte. Diese Möbelhäuser sind ja Irrgärten des Marketing. Wer denkt IKEA gehört zu den schlimmsten… in der Nähe hat ein Trends & Friends aufgemacht, ganz neu. Nach den ersten 5 Minuten läuft man nur noch Zombie-like durch die möblierten Gänge und versucht verzweifelt sich daran zu erinnern, weshalb man eigentlich hergekommen ist. Zum Glück ist da die Begleitperson, der es zwar ähnlich geht, aber gemeinsam kommt man dann wieder zur Besinnung und versucht neben dem Ausgang auch noch das zu finden, weshalb man sich eigentlich auf den Weg gemacht hat. Vielleicht heisst es daher auch Trends und FRIENDS, weil man dort nie alleine hineingehen sollte?

Hat man jetzt ungefähr gefunden was man sucht ist die Freude es gefunden zu haben groß und die Panik es nicht wiederzufinden ist genauso groß. Jetzt man aber nur UNGEFÄHR gefunden, was man sucht. Diese Mischung aus Freud und Panik erzeugt aber eine Kurzschlußreaktion. Man notiert sich diese alberne Artikelnummer auf einen Zettel und rennt ins Lager um sich den kleinen handlichen Karton zu krallen und ins Auto zu wuchten. Hmmm… eigentlich sollte das Teil nicht Trends & Friends heissen, sondern Freude & Panik.

Na egal, wer bis dahin noch nicht genug hat, fährt anschliessend noch zu IKEA. Die frische Luft hat einen zur Besinnung gebracht und man nimmt sich fest vor nur ein wenig Deko zu holen. Und tatsächlich, im IKEA konnte man den Weg so kurz halten das es nur ein oder zwei Kleinigkeiten geworden sind. Vermutlich lag es einfach nur an dem stark begrenzten Budget, das es nicht ausgeartet ist.

Endlich zu Hause wird das kleine Tischchen mit Schubladen, eine Art Nachttisch nur nicht fürs Schlafzimmer aufgebaut und man möchte nun endlich seine komplette TK-Anlage dort drin verstecken, da fällt einem auf, das die Möbel ja eigentlich sowieso nicht so günstig stehen und man überlegt wie man es besser machen könnte. Jetzt wird der Nachttisch wohl doch ein Nachttisch werden. So ein richtiger für neben das Bett. Egal, hat man ja noch diese schöne Lampe für den Flur geholt. Eine Lampe für die Wand, wo so unmotiviert 2 Kabel rausschaun.

Lampe angeschlossen und tada, gleich viel heller im Flur. Äh, moment. Warum VIEL heller? Ach, weil das Licht aus ist. *grübel* Licht ist aus? Aber Lampe an. Guck nochmal. Kein Schalter an der Lampe? Ach ne, das wär ja die gewesen, die 5 EUR mehr gekostet hätte. ARGH! Auf den abgef**kten Kabeln ist Dauerstrom und die 5 EUR mehr hätten meine Finanzen gesprengt.

Die Moral: Erst denken, dann zum Möbelmarkt fahren, aber auf keinen Fall alleine wenn man nicht für den Rest seines Lebens als Marketingzombie durch die Hallen wandern will. Das Umstellen der Möbel oder auch rearrangieren wie man so schön sagt, ist noch nicht passiert. Zum Glück kommt der Besuch erst Ende November. :)

Kino: INLAND EMPIRE - Das neue Werk von David Lynch

Der 26.04.2007 wird für die deutschen Fans von David Lynch - ich selbst zähle mich auch dazu - ein denkwürdiges Datum sein. Dann nämlich startet sein neuer Film endlich in den deutschen (Programm-)Kinos.

Als erstes wäre zu beachten, daß es die Intention Lynchs ist, daß der Filmtitel in Großbuchstaben geschrieben wird. Also tatsächlich INLAND EMPIRE.

Zum Inhalt des eigentlichen Films gibt es bislang nur extrem spärliche Informationen. O-Ton Lynch in einem Interview: “It’s about a woman in trouble, and it’s a mystery, and that’s about all I want to say about it.” Diese mehr als wage “Inhaltsangabe” klingt zugegebenermaßen nicht sonderlich aufregend. Bedenkt man aber, daß es sich bei diesem Film um einen echten Lynch handelt, relativiert sich dieser Umstand aber sehr schnell, so daß man die eigenen Erwartungen schlicht und ergreifend ein gutes Stück in die Höhe schrauben kann. Ich selbst tue das und werde hoffentlich nicht enttäuscht. Einerseits hoffe ich auf eine Variation seiner Filme Lost Highway und Mulholland Drive, wobei diese sehr schwierig zu überbieten sein dürften, oder aber er kreiert eine völlig neue Eigenreferenz, wie er es bereits mit The Straight Story geschafft hat.

Lediglich die Tatsache, daß Lynch INLAND EMPIRE nicht auf Zelluloid sondern auf DV gedreht hat und laut eigener Bekundung diese Umstellung auch bei seinen zukünftigen Filmprojekten beibehalten wird, lässt mich ein Wenig schaudern, da analoges Filmmaterial bislang eine ganz besondere Stilästhetik bot und Lynch immer in der Lage war, diesen Möglichkeiten einiges abzugewinnen.

Eine offizielle Homepage zu dem Film gibt es bisher noch nicht, aber sobald eine existiert, werde ich sie hier nachreichen.

Grindhouse - noch nie gehört?

Mir wurde gerade ein Link zu einem Trailer zugespielt. (Hi Matze!) Konnte ihn leider nur ohne Ton sehen, da ich hier eigentliche sitze um zu arbeiten. :) ABER… der Trailer rockt ganz definitiv. Allein die Schauspieler. Sah Actionmässig und abgedreht aus, so in der Art “From Dusk Till Dawn”. (Warum wohl?) Habe bisher noch nie was von dem Film gehört, merkwürdig. Hier auf jeden Fall der Link zu den Trailern und der Filminfo:

Grindhouse Trailer

Die Tücken eines eigenen Weblogs

Eigentlich wollte ich es einfach haben. Also nicht so einfach, das ich mich nur bei Blogger oder Yahoo 360 anmelde mir ein Thema aussuche und lostipper. Neee, das ist ja viel zu einfach. Außerdem wozu hat man denn mehrere hundert MB an Webspace völlig kostenlos über einen Mitarbeiter Account?! Eben.

Ich hatte mir dann mal Nucleus ausgesucht. Einfach gestrickt, änderungen sind schnell gemacht und das Design zügig angepasst. Jetzt zeigt man das Blog einen Bekannten (Hallo Patrick!) und schon hat man einen Gastblogger mit an Blog. Bei Nucleus waren zwar auch Autoren vorgesehen, aber die Handhabung war nicht mehr sooooo dolle.

Also Nucleus runter und quasi die Referenz Wordpress installiert. Irgendwann hat man sich dann auch mal für ein Thema, auf neudeutsch Theme entschieden und nun geht das “gefrickel” erstmal richtig los. Welche Datei muss wo geändert werden? Muss das Stylesheet oder die Header direkt geändert werden. Schliesslich entdeckt man, das vor die eigentlichen Farben sowieso Grafiken gelegt sind, so das man an den Farben viel ändern kann, nur man sieht nichts davon. Ha ha.

Erster Schluss daraus. Ein eigener Weblog ist zwar schöner und lässt einem mehr Freiheiten, aber man muss auch mehr tun um das alles umgesetzt zu bekommen. Vor dem Erfolg hat der liebe Gott die Arbeit gesetzt, oder wie hiess dieser tolle Sinnspruch nochmal? ;)

Kai Diekmann - Der Attila der Printmedien?

Sehr geehrte Leser,

die Vielzahl der Redakteure mehr oder minder bekannter Tageszeitungen neigen grundsätzlich zu penetranter Neutralität bei der Berichterstattung und zu penibler Genauigkeit bei der Recherche. Ein Mann jedoch scheint stets darum bemüht, nicht der Gattung der o.g. Redakteursschaft zugerechnet zu werden. Sein Name: Kai Diekmann, seines Zeichens Journalist und seit dem Jahr 2001 Chefredakteur der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung, wobei man sich mit der Benutzung des Begriffs Tageszeitung in Verbindung mit dieser Postille in Zurückhaltung üben und lieber den Begriff Boulevardblatt verwenden sollte, was nach landläufiger Auffassung den durchaus passenden Terminus für diese Publikation darstellt. Schließlich würde auch niemand auf den Gedanken kommen, Erich von Däniken mit Günther Graß gleichsetzen zu wollen. Von daher sollte man die Kirche im Dorf bzw. die BILD im Zeitungsregal für die echten Tageszeitungen außen vor lassen.

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