Beiträge nach Monat: November 2006 ↓

Ein Leben in der Shell

Ich habe gerade im Blogroll auf Wordpress eine augenscheinlich neue Seite entdeckt. Sie beschäftigt sich mit der Konsole, Shell, Terminal, CLI oder zu Windows: Eingabeaufforderung. (So hieß sie doch, oder?) Es ist kein Zufall, das meine URL nicht nur die Abkürzung meines Vor- Und Nachnamens ist, sondern auch die Abkürzung für die Bourne again shell. ;)

Ich mag die Konsole, sie ist sooooo viel cooler als ein grafischer Desktop. Ich fand es in den alten “Hackerfilmen” schon immer viel cooler, wenn der Computerfreak kryptische Befehle in eine Konsole eingegeben hat, als wenn er mit nem Mauszeiger durch die Gegend klickt. Leider bin ich nicht so fit darin und verwende noch den KDE, aber wenn die Seite hält, was sie verspricht, dann steht endlich dem “cool sein” nichts mehr im Wege. :)

Hier noch der Link: [pimp my shell]

Wider das Nettsein zu Idioten

Endlich! Ich muß mich jetzt mal outen. Ich sitze an einer Hotline. Nein, keine von diesen Keuchhusten-Hotlines. Mehr support, in technischer Hinsicht. Ich werde also jeden Tag mit der menschlichen Dummheit konfrontiert. Quasi ungefiltert durch die Telefonleitung.

Aber bevor man auf die Menschheit… äh, die Kunden losgelassen wird, wird man einer Hirnwäsche unterzogen, die sich Kommunikationsschulung nennt. Man lernt dort, wie man trotz blutender Ohren durch dummes Gerede weiterhin nett ist. Wenn dieser Artikel genug Leser findet und praktisch als neuer Standard angesehen wird, dann darf man den königlichen Kunden endlich sagen, was Sache ist ohne um seinen Job zu fürchten. :)

Die grosse Freiheit

“Ich will von zu Hause weg! Ich will mein eigenes Leben führen. Ich will unabhängig sein. ”

Dies sind die altbekannten Aussprüche von pubertierenden Jugendlichen - ganz gleich, ob männlich oder weiblich. Zahlreiche Eltern bekommen sie früher oder später von ihren Sprößlingen zu hören. Die Gründe hierfür sind natürlich unterschiedlich. Mal treibt das Verhalten der Eltern die Kinder zu diesen Reaktionen und ein anderes Mal ist es einfach nur die Aufsässigkeit der Kinder, die dieses Verhalten hervorrufen. Selbstverständlich sind mir die möglichen Wechselwirkungen zwischen Eltern und Kindern bekannt, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, sondern lediglich auf die von den Kindern geforderte Unabhängigkeit bzw. das, was die Kinder darunter verstehen und das, was letztendlich dabei herauskommt.

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Waltrop bei Nacht - Fotoausstellung

Waltrop ist ne schöne Stadt, jupei-di, jupei-da, die auch einen Bäcker hat… *sing* Schon damals im Schulbus sagen wir diese fröhlichen Lieder und jetzt gibt es die Gelegenheit dazu, Waltrop so zu sehen, wie wir es damals bestimmt nicht gesehen hätten. Weil da mussten wir schon lange zu Hause und im Bett sein. Ich rede von “Waltrop bei Nacht”. Einer Fotoausstellung von drei Waltroper Fotografen, welche die “Stadt der Schiffshebewerke” im Dunkeln abgelichtet haben.

Die Ausstellung findet vom 04. Dezember 2006 bis 06. Januar 2007 in der Bürgergalerie Waltrop statt. Das ist im Rathaus, Münsterstr. 1, 45731 Waltrop. Logisch, ne?

Wer schonmal im Vorfeld etwas über die Fotografen erfahren möchte, dem seien folgende Links ans Herz gelegt:

Und hier noch das offizielle Plakat. Alle, die Interesse haben, sind natürlich herzlichst eingeladen. Evtl auftretende Fragen können an die o.g. Personen gerichtet werden.

Amokspiele

Ich könnte mich gerade ja mal wieder sowas von aufregen. Da wird leider mal wieder eine Schule Opfer eines Amoklaufs und was wird zuerst beschrien? Genau! Die bösen Computerspiele, sogenannte Killerspiele. Auf in die nächste Diskussionsrunde zu dem Thema, wo mal wieder die alten, gleichen Argumente auf den Tisch kommen werden, die immer noch genausowenig greifen wie beim letzten mal. Dafür werden wieder ganz andere Gesichtspunkte unter den Tisch gekehrt. Ein paar Sachen sind mir beim Radio hören direkt aufgefallen.Der ehemalige Schüler, wollte sich doch an seinen Lehrern und der Schule rächen, die ihn ja zum Loser erzogen hätten. Und wenn ich es richtig gehört habe, dann hat der Lehrer-Rat als erstes mal wieder den Killerspiel-Joker gezogen. Es war also nicht die Schuld der Lehrer oder der Schule, nein, es waren mal wieder die bösen Computerspiele. Da hat die Schule aber nochmal Glück gehabt. Was hätten die bloß gemacht, wenn er keinen Computer gehabt hätte?

Dann wurde noch erwähnt, das er das im Internet angekündigt hätte. Wenn wir nicht grundlegende Probleme, wie igonranz, in unserer Gesellschaft hätten, wäre vielleicht jemand auf die Idee gekommen da was zu unternehmen. Wobei man ja sagen muß, es gibt soviele “harmlose” Spinner im Netz und wenn jeder der es mal dort erwähnt hat, Amok laufen würde dann würden wohl nicht mehr viele Schulen übrig bleiben.

Da hat ein Mensch also Probleme sich sozial zu integrieren, keine Freunde vielleicht und vermutlich noch ein paar weitere Probleme, vielleicht spielt er ja sogar aus diesem Grund “Killerspiele”, da kann er es mal allen zeigen ohne das es wirklich Auswirkungen hat auf jemanden. Aber all diese Aspekte werden einfach mal unter den Tisch gekehrt. Politiker streiten lieber wieder über ein Verbot von PC-Killerspielen. Ist ja auch viel Medienwirksamer, als das übliche Geschwätz über soziale Kompetenz oder bessere Integrierung in die Gesellschaft.

In welchem Computerspiel muß man sich eigentlich Sprengsätze umbinden? Welcher Monopoly-Spieler ist eigentlich ein Immobilien-Händler geworden? Sitzen Al-Qaida den ganzen Tag vor Counterstrike und üben?

So, das musste ich einfach mal loswerden. Einen Amokfreien Tag wünsche ich!

P.S.: Hier noch eine, wie ich finde, gute Top Ten der Sachen, die noch verboten werden müssten.

P.P.S: Bei Technorati zum Thema Amok noch eine “tolle” Werbung gesehen.

Ebay Werbung zum Thema Amok

Lektion in Demut

Manchmal. Wenn man sich einer Sache ein klein wenig zu sicher ist, bekommt man vom Leben direkt was in die Fresse. :)

So geschehen gestern. Ich sollte einen Kollegen von seiner neuen “Arbeitsstelle” abholen, irgendwo in den Tiefen von Oer-Erkenschwick. Schon Tag zuvor wollte er mir den Weg erklären, aber ich in meinem Größenwahn habe nur abgewunken. “Geb mir einfach die Adresse, dann find ich das schon.”, war so im groben meine Aussage. Herrgott, wie groß kann OER-ERKENSCHWICK schon sein?

Jetzt hab ich folgendes allerdings nicht beachtet. Die Adresse war die Recklinghäuser Straße UND Oer-Erkenschwick und alles umliegendes Land gehört zum KREIS Recklinghausen. Wieviele Recklinghäuser Straßen mag es da wohl geben? Das ist so wie damals, als noch alle Wege nach Rom führten. Auf jeden Fall hatte ich eine ungefähre Richtung, denn mir wurde im ersten Ansatz des Versuchs der Wegerklärung was vom Kreisverkehr erzählt, der in Oer halt. ;) Und ich hatte bei Map24.de einfach mal die Recklinghäuser Str. gesucht. Ein kurzer Blick auf die Karte und: “Ach klar, die Ecke kenn ich doch.” und los gings. Wohlgemerkt ein KURZER Blick auf die Karte. Und sicherheitshalber hab ich ja noch mein Navi für arme Leute: den Rhein-Ruhr-Atlas. :D

Ich habe für meinen Großmut zahlen müssen. Eine Stunde im Auto und ständiges leises Fluchen inklusive der Schmach sich eingestehen zu müssen, das man es nicht findet. JA, richtig. Ich hab es nicht gefunden und der Kollege ist mit dem Bus dann nach Hause. Hat mich von dort angerufen und wir sind Pizza essen gewesen, anstatt mal wieder was für die Fitness zu tun.

Mal sehen wie lange die Lektion anhält. ;)

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Ideen made by IKEA

Vor kurzem musste ich mich ja mit meinem nicht sehr stylischem Wohnzimmer auseinandersetzen. Dabei hab ich diverse Seiten gesucht und mich in viel zu großen Möbelhäusern verlaufen. (siehe hier)

Kaum ist das Thema Wohnzimmer abgeschlossen, schon findet man all die Seiten, die man hätte vorher gebrauchen können. :) Jeder kennt das. Aber darum geht es diesmal nicht, sondern um eine Seite, die mir dann doch ziemlich gut gefallen hat. Entdeckt beim viel zu frühen Websurfen (morgens um 07:00 MEZ), wo man sich mehr oder weniger lustlos durch die Gegend klickt.

Stylespion.de - Ideen für Deine Einrichtung: Vorher - Nachher Galerien von Ikea

Leider hab ich vergessen, von meinem Wohnzimmer ein Vorher-Bild zu machen, sonst hätte man mal eine Light-Version von diesen tollen Vorlagen gesehen. ;)