27. März 2007 — technisches
Man hat sich ja bereits an große Flachbildschirmfernseher gewöhnt. Der geneigte Videogucker hat ja mittlerweile fast standardmäßig einen 42″ Flachbildschirmfernseher im Wohnzimmer stehen. Daß es noch größer geht, wissen wir. Aber wie groß es wirklich machbar ist, zeigt uns dieses unglaubliche Gerät. Es handelt sich hierbei um den Panasonic TH103PF9 ZF, einen Plasmafernseher mit einer unglaublichen Bilddiagonale von 2,61 Meter. Da dieses Gerät aber einfach riesig ist und außerdem als selektiertes Studiogerät konzipiert ist, bleibt es bei einem Listenpreis von rund 95.000 EUR für uns Normalsterbliche aber leider ein unerfüllter Traum.
Für wohlhabende Schnäppchenjäger gibt es hier bei eBay (Danke an Matze für den Link!) aber trotzdem eine günstige Möglichkeit, sich seinen videophilen Traum zu erfüllen und das für schlappe 80.000 EUR.
Also Jungs, das Teil gekauft und ab zum Schw***vergleich. Mit so einem Gerät kann man nur gewinnen. 
26. März 2007 — kreatives, technisches
Ich muß auch endlich mal meine Freude der Menschheit - oder zumindest den Lesern dieses Blogs - kundtun. Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es vollbracht. Heute Abend konnte ich mir bei eBay endlich einen kleinen Schatz erkaufen, denn wenn mein Schätzchen überhaupt mal angeboten wurde, dann entweder in eher schlechtem Zustand oder schlicht und ergreifend viel zu teuer. Und heute ging einfach alles glatt: Sehr guter Zustand, vollständiger Lieferumfang und sehr günstiger Preis.
Die Rede ist von einem Zodiak-8 3,5/30mm, einem Semi-Fisheye-Objektiv (eigentlich Ultra-Weitwinkel) für meine alte, analoge Mittelformatkamera vom Typ Pentacon Six. “Oh Gott, wie altmodisch!”, werden jetzt sicherlich einige Leute denken, aber Analogfotografie kann durchaus noch sehr viel Spaß machen. Vor allem dann, wenn man mal mit ollen, exotischen Analogkameras fotografiert bzw. experimentiert. Diese bekommt man teilweise für nen Appel und nen Ei bei eBay hinterhergeschmissen (z.B. AGFA Isolette, ca. 10-20 EUR) und man kann damit mitunter sehr interessant wirkende Fotos machen.
Was sich mit meiner Pentacon Six gepaart mit diesem Objektiv anstellen lässt, lässt sich zum Beispiel in diesem Profil bei www.flickr.com oder ganz einfach in meinem eigenen Flickr-Profil begutachten. Daß diese Fotos alle quadratisch sind, hat übrigens einen ganz einfachen Grund: Es handelt sich dabei um das quadratische Mittelformat 6cm*6cm.
25. März 2007 — unterhaltendes
Nach dem eher verhaltenen Europa-Start von Sonys neuem Flaggschiff Playstation 3, versucht Microsoft die Vormachtstellung auf dem NextGen-Konsolenmarkt weiter auszubauen.
Nach Release des externen HD-DVD Laufwerks für die XBOX360 geht Microsoft nun mittels einer weiteren (inoffiziellen) Preissenkung in die Offensive. Zum Beispiel bei www.mediaonline.de ist die XBOX360 incl. 20GB Festplatte, Wireless Controller und Headset nun für 299,00 EUR zu haben. Ein attraktiver Preis gegenüber den 599,00 EUR, die momentan für eine Playstation 3 fällig werden, auch wenn die Playstation 3 mit einem integriertem BlueRay-Player glänzen kann, dessen Fähigkeiten sich in der Praxis aber erstmal bewähren müssen.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesem erneuten Preisverfall nicht um eine offizielle Preissenkung seitens Microsoft, sondern um eine Initiative des Handels und somit ist auch nicht absehbar, wie lange diese niedrigen Preise anhalten werden.
24. März 2007 — wahres
0,99 EUR für ein Dutzend Paar Ess-Stäbchen aus dem Asia-Supermarkt von nebenan klingen nach einem fairen Angebot, aber 24,95 EUR für ein einziges Paar Ess-Stäbchen aus dem Fachhandel dagegen nach irgendetwas zwischen Wahnsinn und Wucher.
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5. März 2007 — scharfes
Sehr geehrte Leser,
bei einem Begriff dreht sich bei mir mittlerweile regelmäßig der Magen um: Keilsitzkissen!
Nicht etwa, weil diese Art von schmucken Dekoartikeln nach dem Verzehr schwer im Magen liegen könnte, sondern schlicht und ergreifend, weil sich diese posierlichen Ergonomiespritzen seit geraumer Zeit rasend schnell in deutschen Büroräumen verbreiten. Noch schneller sogar, als die neuesten Kochrezepte aus Brigitte & Co oder die anhaltende Grippewelle. Wobei mir Kochrezepte und Grippe deutlich lieber sind, da ich selbst sehr gerne koche und ich mich an meine letzte Grippeinfektion eh nicht mehr erinnern kann.
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5. März 2007 — unterhaltendes
Ein kleines Update zu dem von mir heiß ersehnten neuen Film von David Lynch:
Kinostart in Deutschland: 26.04.2007
Offizielle Homepage: www.inlandempirecinema.com
5. März 2007 — kreatives
“The air is on fire” lautet der Name der aktuellen Ausstellung des in erster Linie als Macher visionärer, grotesk-morbider Filme bekannten David Lynch.
Diese Ausstellung ist seinem zweiten großen Betätigungsfeld gewidmet: Malerei und Fotografie. Und dem entsprechend finden sich insgesamt über 600 seiner Werke in dieser Ausstellung zusammen, wobei es sich bei 33 davon um großformatige Gemälde handelt. Es werden sowohl bereits bekannte Arbeiten gezeigt, wie auch bislang unveröffentliches Material.
Dem bekannten Stil seiner Filme bleibt Lynch bei seinen Malereien und Fotografien stets treu. Der geneigte Besucher darf sich also auf ein düsteres, verstörendes Lybyrinth kreativer Ergüsse einstellen.
Die Ausstellung findet vom 03.03.2007 bis 27.05.2007 im Fondation Cartier pour l´art contemporain (261 Bld Raspail, Paris) statt.
Auf der Museumshomepage www.fondation.cartier.fr befinden sich unter anderem der Pressekatalog und genügend Bild- und Textmaterial, um sich vorab einen guten Gesamteindruck verschaffen zu können.
21. November 2006 — scharfes
“Ich will von zu Hause weg! Ich will mein eigenes Leben führen. Ich will unabhängig sein. ”
Dies sind die altbekannten Aussprüche von pubertierenden Jugendlichen - ganz gleich, ob männlich oder weiblich. Zahlreiche Eltern bekommen sie früher oder später von ihren Sprößlingen zu hören. Die Gründe hierfür sind natürlich unterschiedlich. Mal treibt das Verhalten der Eltern die Kinder zu diesen Reaktionen und ein anderes Mal ist es einfach nur die Aufsässigkeit der Kinder, die dieses Verhalten hervorrufen. Selbstverständlich sind mir die möglichen Wechselwirkungen zwischen Eltern und Kindern bekannt, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, sondern lediglich auf die von den Kindern geforderte Unabhängigkeit bzw. das, was die Kinder darunter verstehen und das, was letztendlich dabei herauskommt.
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12. Oktober 2006 — unterhaltendes
Der 26.04.2007 wird für die deutschen Fans von David Lynch - ich selbst zähle mich auch dazu - ein denkwürdiges Datum sein. Dann nämlich startet sein neuer Film endlich in den deutschen (Programm-)Kinos.
Als erstes wäre zu beachten, daß es die Intention Lynchs ist, daß der Filmtitel in Großbuchstaben geschrieben wird. Also tatsächlich INLAND EMPIRE.
Zum Inhalt des eigentlichen Films gibt es bislang nur extrem spärliche Informationen. O-Ton Lynch in einem Interview: “It’s about a woman in trouble, and it’s a mystery, and that’s about all I want to say about it.” Diese mehr als wage “Inhaltsangabe” klingt zugegebenermaßen nicht sonderlich aufregend. Bedenkt man aber, daß es sich bei diesem Film um einen echten Lynch handelt, relativiert sich dieser Umstand aber sehr schnell, so daß man die eigenen Erwartungen schlicht und ergreifend ein gutes Stück in die Höhe schrauben kann. Ich selbst tue das und werde hoffentlich nicht enttäuscht. Einerseits hoffe ich auf eine Variation seiner Filme Lost Highway und Mulholland Drive, wobei diese sehr schwierig zu überbieten sein dürften, oder aber er kreiert eine völlig neue Eigenreferenz, wie er es bereits mit The Straight Story geschafft hat.
Lediglich die Tatsache, daß Lynch INLAND EMPIRE nicht auf Zelluloid sondern auf DV gedreht hat und laut eigener Bekundung diese Umstellung auch bei seinen zukünftigen Filmprojekten beibehalten wird, lässt mich ein Wenig schaudern, da analoges Filmmaterial bislang eine ganz besondere Stilästhetik bot und Lynch immer in der Lage war, diesen Möglichkeiten einiges abzugewinnen.
Eine offizielle Homepage zu dem Film gibt es bisher noch nicht, aber sobald eine existiert, werde ich sie hier nachreichen.
9. Oktober 2006 — scharfes
Sehr geehrte Leser,
die Vielzahl der Redakteure mehr oder minder bekannter Tageszeitungen neigen grundsätzlich zu penetranter Neutralität bei der Berichterstattung und zu penibler Genauigkeit bei der Recherche. Ein Mann jedoch scheint stets darum bemüht, nicht der Gattung der o.g. Redakteursschaft zugerechnet zu werden. Sein Name: Kai Diekmann, seines Zeichens Journalist und seit dem Jahr 2001 Chefredakteur der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung, wobei man sich mit der Benutzung des Begriffs Tageszeitung in Verbindung mit dieser Postille in Zurückhaltung üben und lieber den Begriff Boulevardblatt verwenden sollte, was nach landläufiger Auffassung den durchaus passenden Terminus für diese Publikation darstellt. Schließlich würde auch niemand auf den Gedanken kommen, Erich von Däniken mit Günther Graß gleichsetzen zu wollen. Von daher sollte man die Kirche im Dorf bzw. die BILD im Zeitungsregal für die echten Tageszeitungen außen vor lassen.
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